Abgeschlossene Forschungsprojekte | TLS-basierte Multi-Sensor-Systeme
Projekte | TLS-basierte Multi-Sensor-Systeme
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QViZO - Qualitätsgerechte Virtualisierung von zeitvariablen ObjekträumenZiel des Projektes QViZO ist es ortsbezogene Erfassungs-, Verwaltungs- und Geschäftsprozesse von der Örtlichkeit in den virtuellen Raum zu verlagern. Bauwerke, Objekte und Strukturen werden mit Multi-Sensor-Systemen erfasst, als kolorierte 3D-Punktwolken repräsentiert und für die Anwender als authentischer digitaler Zwilling für die Betrachtung, Begutachtung und Analyse bereitgestellt. Um ein rechtlich belastbares und technisch reproduzierbares Maß an Objektauthentizität zu gewährleisten, ist es notwendig zu beschreiben, wann eine virtuelle Abbildung ihrem realen Pendent rechtlich gleich gestellt sein kann. In diesem FuE-Vorhaben soll daher ein neuartiges Verfahren und eine Schlüsseltechnologie zur qualitätsgerechten Virtualisierung von zeitvariablen Objekträumen entwickelt werden. Die Zielgruppen sind insbesondere die Bau- und Vermessungsbranche, Bauherren und Gutachter. Durch die zu entwickelnde Lösung sollen Vor-Ort-Termine signifikant reduziert werden, indem alle Beteiligten virtuell und ortsunabhängig auf den “digitalen Zwilling” des Objektes zugreifen können, so dass eine rechtskräftige Beurteilung und Beteiligung in Geschäfts- und Verwaltungsprozessen möglich wird.Leitung: Ingo NeumannTeam:Jahr: 2020Laufzeit: 2020 -2022
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Überwachung eines GleisverwerfungsversuchsDas GIH hat bei einem sehr außergewöhnlichen Versuch der Deutschen Bahn, einem Gleisverwerfungsversuch, die messtechnische Überwachung übernommen. Ein zuvor ausgewählter Schienenbereich wurde sehr stark erhitzt, wodurch es zunächst zu einer Verformung und dann zu einer Verwerfung der Schiene gekommen ist. Dieser Gleisverwerfungsversuch fand im Juni 2017 im südlichen Niedersachsen statt.Leitung: Ingo Neumann, Jens-André PaffenholzTeam:Jahr: 2017Laufzeit: 05/2017 - 12/2017
© GIH / U. Stenz
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Belastungsversuch Allerbrücke VerdenDas Ziel des aufwändigen Versuchs unter der Federführung des Instituts für Massivbau der Leibniz Universität Hannover war die Überprüfung und Verbesserung der Vorhersagequalität der üblichen Rechenverfahren für Gewölbebrücken. Hierzu galt es die lastinduzierte Verformung in einem Bereich von wenigen Millimetern präzise zu bestimmen. Das Geodätische Institut beteiligte sich durch umfangreiche Messungen mit einem Laserscanner sowie einem Lasertracker zur Erfassung der Gewölbeverformung.Leitung: Jens-André PaffenholzTeam:Jahr: 2016Förderung: GIHLaufzeit: Seit März 2016
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Entwicklung von Algorithmen und Qualitätsprozessen für ein neuartiges kinematisches terrestrisches LaserscanningsystemIm Rahmen des Forschungsprogrammes „Maritime Technologien der nächsten Generation“ ist das Geodätische Institut Hannover Partner in dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Verbundprojekt "Exakte und schnelle Geometrieerfassung sowie Datenauswertung von Schiffsoberflächen für effiziente Beschichtungsprozesse" (FINISH). Weitere Partner sind: Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG Bremen, das Vermessungsbüro Dr. Hesse und Partner Ingenieure Hamburg, Fraunhofer-Einrichtung Großstrukturen in der Produktionstechnik Rostock und das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen - Leibniz Universität Hannover.Leitung: Ingo NeumannTeam:Jahr: 2016Förderung: PTJ als Projektträger des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)Laufzeit: 03/2016 – 02/2019
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Mobile virtuelle Erfassungsplattform und Missionsmanagement für die Qualitätsanalyse und -darstellung von Objekträumen in 3D (MoVEQuaD)Entwicklungsziel des Projektes ist die effiziente Planung, Ergänzung und Optimierung UAS (unmanned airborne system) gestützter Erfassungsprozesse mittels bodengestützter Messplattform sowie die Datenanalyse und Qualitätsbewertung in einer virtuellen 3D Umgebung direkt vor Ort. Die Entwicklungen sind in den Prozess des Lärmschutzes zu integrieren und dafür zu optimieren.Leitung: Ingo NeumannTeam:Jahr: 2015Förderung: VDI/VDE als Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und EnergieLaufzeit: 02/2015 - 07/2017
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Advanced Rail Track Inspection System (ARTIS)Im Rahmen des Projektes ARTIS entwickelt das GIH in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Dr. Hesse und Partner Ingenieure (DHPI) ein Multisensorsystem zur automatisierten Vermessung von Führungs-, Leit- und Fahrschienen im industriellen Umfeld ohne Betriebsbeeinträchtigung. Ziel des Teilprojektes am GIH ist es den Zustand der Schiene mittels Laserscanning schnell zu erfassen und auf Basis dessen eine Entscheidungsgrundlage zur Sicherstellung der Betriebssicherheit und Standzeitverlängerung von z.B. Kranbahnen bereit zu stellen.Leitung: Ingo NeumannTeam:Jahr: 2013Förderung: AiF als Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen der ZIM-InitiativeLaufzeit: 12/2013 – 06/2016
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IRISGeo3D - Teilprojekt: Terrestrisches Laserscanning, Prozessoptimierung und QualitätssicherungDas Projekt IRISGeo3D ist ein durch die AiF als Projektträger des BWi gefördertes ZIM-Koop-Projekt in Zusammenarbeit mit der Geo-Office Gesellschaft für graphische Datenverarbeitung mbH.Leitung: Ingo NeumannTeam:Jahr: 2011Förderung: AiF als Projekträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und TechnologieLaufzeit: 11/2011 - 04/2014
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Portable-Mobile-MappingDreidimensionale und detaillierte Modelle von Innenräumen bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Sie werden eingesetzt zum Aufbau von Gebäudeinformationssystemen, zur Erstellung umfassender Bestandspläne für den Umbau von Gebäuden oder zur Energieeffizienz-Modernisierung. Außerdem dienen die Modelle als Grundlage zur Ermittlung von Verkehrs- und Beleihungswerten von Immobilien.Leitung: Hansjörg KuttererTeam:Jahr: 2011Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
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Adaptive Kalmanfilterung und Parameterschätzung in ingenieurgeodätischen MesssystemenZur Bestimmung von Transformationsparameter für ein ingenieurgedätisches Messsystem vom lokalen sensor-definierten Koordinatensystem in ein übergeordnetes Koordinatensystem bietet sich die Verwendung eines adaptiven extended Kalman Filter an.Team:Jahr: 2009
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Sensorfusion mit UniKaDo (Universelles Kameramess- und Dokumentationssystem)Gegenstand des Projektes UniKaDo ist die Entwicklung eines Messsystems, bestehend aus einer hochauflösenden Panoramakamera und einem laserbasierten Distanzmesssensor. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, ein möglichst leistungsfähiges, kostengünstiges und effizientes System, zum Beispiel für die Anwendung im Bereich der Schadensdokumentation an Gebäuden, bereitzustellen.Leitung: Hansjörg KuttererTeam:Jahr: 2009Förderung: AiF als Projekträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und TechnologieLaufzeit: 11/2009 - 10/2011
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Unsicherheitsbetrachtung für MassendatenSollen Umgebungen hochaufgelöst erfasst werden, sind Sensoren einzusetzen, die Beobachtungen mit hohen räumlich-zeitlichen Auflösungen liefern. Sind zu diesen massenhaften Beobachtungen auch Unsicherheiten zu quantifizieren, erfordert dies eine effiziente Berechnung der resultierenden Unsicherheitsmaße.Team:Jahr: 2009
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Alternative Strategien zur Referenzierung von Mobile-Mapping-SystemenIn Multi-Sensor-Systemen liefert die Menge der beteiligten Sensoren Beobachtungen, die in einer gemeinsamen Auswertung zu kombinieren sind. Typischerweise ist die Funktion der Sensoren beschränkt auf eine einzelne Aufgabe, sei es zur Referenzierung oder zur großflächigen Erfassung einer lokalen Umgebung. Sollen darüber hinaus Sensoren mehrere Funktionen erfüllen, erfordert dies ein angepasste Auswertestrategie und die heterogenen Beobachtungselemente zu fusionieren.Team:Jahr: 2008
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Simulator für Messungen von terrestrischen LaserscannernErfolgreiche Messungen basieren auf der gründlichen Planung und Apriori-Genauigkeitsanalyse untersuchter Größen. Im Falle des TLS erfolgt die Planung des Messprozesses aufgrund subjektiver Erfahrungen und weniger auf Basis einer objektiven Genauigkeitsanalyse bestimmter Größen. Zu diesem Zweck wurde der Simulator von TLS-Messungen entwickelt. Er modelliert Messungen zum Objekt und ermöglicht die Genauigkeitsanalyse der Ergebnisse.Team:Jahr: 2007Förderung: Alexander-von-Humboldt-StiftungLaufzeit: 12/2007 - 10/2009
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Untersuchen und Prüfen von terrestrischen LaserscannernDie TLS können nicht mit standardisierten Verfahren kalibriert und geprüft werden. Dafür sind noch Untersuchungen von TLS-Hauptkomponenten und Entwicklung von Prüfprozeduren erforderlich. Im Rahmen des Projektes wurde das phasenbasierte Distanzmesssystem untersucht und die von Heister, H. (2006) und Kern, F. (2008) vorschlagene Prüfprozedur analysiert.Team:Jahr: 2007Förderung: Alexander-von-Humboldt-StiftungLaufzeit: 12/2007 - 11/2009
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Hochpräzise direkte Geo-Referenzierung terrestrischer LaserscansZur direkten Geo-Referenzierung von statischen terrestrischen Laserscans bietet sich die Nutzung eines hybriden Sensorsystems an, welches die unmittelbare Beobachtung der Transformationsparameter -Position und Orientierung- ermöglicht.Team:Jahr: 2006Laufzeit: 2006-2012
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Terrestrisches Laserscanning im kinematischen EinsatzDie zunehmende Messgeschwindigkeit aktueller terrestrischer Laserscanner prädestiniert das Aufnahmeverfahren für den kinematischen Einsatz. Dabei können entweder schnelle Bewegungen der Messobjekte erfasst und analysiert werden. Oder aber der Sensor selbst ist in Bewegung. Die kinematische Messung mit terrestrischen Laserscannern wird im praktischen Einsatz angewendet und weiterentwickelt.Team:Jahr: 2005